Kirchenmusik

 AKTUELLE GOTTESDIENSTE MIT BESONDERER KIRCHENMUSIK:

Gründonnerstag, 13. April 2017 19 Uhr, Michaelskirche
Gottesdienst mit Abendmahl und Trompetenmusik
Pfarrerin Hirschsteiner
Jean-Michel Damase: Prières sans paroles (Gebete ohne Worte)
Georg Philipp Telemann: Die Gnade
Markus Stockhausen: Vater unser
Thilo Steinbauer, Trompete
Christoph Demmler, Orgel

Karfreitag, 14. April 2017 10.30 Uhr, Corneliuskirche
Gottesdienst mit Abendmahl und Kantorei
Dekan Steinbauer
Georg Philipp Telemann: Auszüge aus der LUKASPASSION 1744
Kantorei der Michaelskirchengemeinde
Leitung und Orgel: Christoph Demmler

Karfreitag, 14. April 2017 15 Uhr, Michaelskirche
Andacht zur Sterbestunde
Pfarrerin Hirschsteiner
Giovanni Battista Pergolesi: Sätze aus dem STABAT MATER
Karl Jenkins: Sätze aus dem STABAT MATER
Katharina Krammer, Sopran
Christoph Demmler, Truhenorgel

Ostersonntag, 16. April 2017 5.30 Uhr, Michaelskirche
Osternachtsgottesdienst mit Abendmahl und anschließendem Osterfrühstück
Ab ca. 5 Uhr brennt das Osterfeuer vor der Kirche
Schola, Leitung: Christoph Demmler
Britta Steinbauer, Flöte
Christoph Demmler, Orgel

Ostersonntag, 16. April 2017 10 Uhr, Michaelskirche
Gottesdienst mit Abendmahl und Flötenmusik
Dekan Steinbauer
Werke von Wolfgang Amadeus MOZART
Britta Steinbauer, Flöte
Christoph Demmler, Orgel

 

Der Gründonnerstag ist der Tag, an dem Jesus sich zum Gebet in den Garten Gethsemane zurückzieht. Es erklingen im Gottesdienst um 19 Uhr in der Michaelskirche zwei „Gebete ohne Worte“ im moderat-modernen Stil des Komponisten Jean-Michel Damase (1928-2013) aus dem Jahre 1993. Gut durchhörbar ist die typisch französische Harmonik. Die Trompete spielt später noch ein kurzes „Vater unser“ von Markus Stockhausen (*1957 - Sohn von Karlheinz Stockhausen), das den Silben des Vater unser nachempfunden ist. Außerdem spielen die Ottobrunner Thilo Steinbauer (Trompete) und Christoph Demmler (Orgel) den Satz „Die Gnade“ aus der Heldenmusik (1728) von Jubilar Georg Philipp Telemann (1681-1767).

Mit Telemann geht es dann auch am Karfreitag um 10.30 Uhr in der Corneliuskirche weiter. Die Kantorei wird einige schöne Choräle und Chorsätze aus seiner Lukaspassion (1744) singen, dabei werden auch zwei Sätze während des in verteilten Rollen gelesenen Evangeliums erklingen.

Um 15 Uhr gedenken wir Jesu Tod während der Andacht zur Sterbestunde in der Michaelskirche mit Sätzen aus einer älteren und einer moderneren Vertonung des mittelalterlichen Gedichtes „Stabat mater“, das den Schmerz der Gottesmutter Maria unter dem Kreuz zum Thema hat. Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) schrieb sein barockes Werk für Sopran- und Alt-Soli als letztes in seinem kurzen Leben, Karl Jenkins (*1944) seine spätromantische Fassung mit typisch angloamerikanischer Harmonik dagegen erst 2008.

Am Ostersonntag brennt bereits ab 5 Uhr das Osterfeuer vor der Michaelskirche, kurz darauf werden wir uns mit Taizégesängen, Lesungen und Textmeditationen auf den Einzug der Osterkerze um 5.30 Uhr vorbereiten. Ein liturgischer Chor und Flötenmusik von Britta Steinbauer sowie festliche Orgelmusik machen diesen Gottesdienst zu einem der schönsten des Jahres.

Wer am Ostersonntag etwas länger schlafen möchte, bekommt aber auch festliche Musik zu Gehör: Im Hauptgottesdienst um 10 Uhr in der Michaelskirche erklingt Flötenmusik von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und Orgelmusik gespielt von Britta Steinbauer und Christoph Demmler.

Ich wünsche allen eine frohe und gesegnete Osterzeit und hoffe, dass wir uns in dem einen oder anderen Gottesdienst sehen

Ihr

Christoph Demmler

 

Die Pflege der Kirchenmusik ist der Michaelskirchengemeinde traditionell ein besonderes Anliegen. Das Angebot umfasst den Großen Chor (Kantorei), den Bläserchor, drei Kinderchöre, die TrueBadours, das Vokalensemble und die Band „Reach Beyond“. Diese Gruppen proben regelmäßig außerhalb der Schulferien überwiegend im Gemeindesaal Ganghoferstr. 28. Sie gestalten Gottesdienste und Konzerte. Daneben finden sich bei den Musici Michaelis projektweise Musiker mit den verschiedensten Instrumenten zusammen.

Ein besonderes Augenmerk verdient die große Riegerorgel von 1995, auf der schon namhafte Organisten in den vergangenen Jahren gespielt haben.